Angst vor Demos: Berlusconi für harte Maßnahmen gegen Olympia-Störenfriede!

"Es besteht die Gefahr eines neuen Genuas"

Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat ein hartes Vorgehen gegen Olympia-Störenfriede angedroht. Zugleich bezeichnete er Globalisierungs-Kritiker, die gegen die Winterspiele in Turin demonstrieren, als eine "zersetzende Bewegung". Wie die Zeitung "La Repubblica" berichtete, fürchtet Regierungschef, dass es am Rande der Winterspiele zu einem ähnlichen Chaos wie beim Gipfeltreffen der G-8-Staaten im Jahr 2001 in Genua kommen könnte.

"Es besteht die Gefahr eines neuen Genuas", sagte Berlusconi. Bei den damaligen Zusammenstößen war ein Demonstrant erschossen worden, dazu hatte noch 200 Verletzte gegeben. Bei dem Olympischen Fackellauf durch Italien war es Dutzende Male zu Störungen gekommen. Die Demonstranten stoßen sich vor allem daran, dass der US-Getränkehersteller Coca Cola zu den Hauptsponsoren der Winterspiele gehört. (apa/red)