Am Samstag Auftaktbewerb für Biathleten:
Verkühlter Sumann fraglich im ÖSV-Quartett

Rottmann, Pinter, Mesotitsch sind aber Fixstarter Im 4 x 7,5-km-Bewerb liegt größte Medaillenchance

Im 20-km-Biathlonbewerb der Herren werden am Samstag die ersten Medaillen der XX. Olympischen Winterspiele in Turin vergeben. Drei der vier österreichischen Teilnehmer für den Auftakt (13:00 Uhr) sind mit Daniel Mesotitsch, Fritz Pinter und Wolfgang Rottmann fix, hinter Christoph Sumann steht noch ein Fragezeichen. Beim Steirer traten nach dem Trainingslager in Antholz leichte Anzeichen einer Bronchitis auf. Sumann hat die Anreise nach San Sicario vorerst aufgeschoben und absolviert am Mittwoch in der Heimat ein leichtes Training.

"Schade, Sumann war zuletzt läuferisch unser Bester und beim Schießen sehr beständig. Aber wenn die Erkältung nicht ärger wird, könnte es sich bis Samstag noch ausgehen", sagte Trainer Alfred Eder. Ersatzmann für Sumann wäre Ludwig Gredler.

Für das zweite Rennen, den Sprint am Dienstag, ist eine Umstellung im ÖSV-Aufgebot geplant. Da sollte Wolfgang Perner, der Olympia-Dritte von Salt Lake City, zum Einsatz kommen. Der Steirer trainiert noch in Obertauern und reist am Freitag zu den Spielen an. "Im Sprint müssen wir auch taktisch aufstellen, um für die Staffel frische Leute zu haben", erklärte Eder. Im 4 mal 7,5-km-Bewerb (21.2.) liegen die größten Hoffnungen der ÖSV-Biathleten auf Edelmetall.

(apa/red)