Als Fans getarnt: Hermann Maiers erste Bekanntschaft mit Olympia-Dopingjägern!

Herminator: "Ich hatte mit einem Test gerechnet" Allein bis Donnerstag gab es schon 100 Kontrollen

Hermann Maier hat am Donnerstagnachmittag bei den Winterspielen erstmals Bekanntschaft mit den olympischen Dopingjägern gemacht. Die Fahnder gingen beim Doppel-Olympiasieger 1998 ähnlich wie bei den ÖSV-Kombinierern am Dienstag vor, über ÖSV-Trainer gaben sie sich als Fans des "Herminators" aus und baten um ein kurzes Treffen mit dem Salzburger.

Schlussendlich wurden die Ausweise gezückt und Maier, der nach wie vor mit Folgen einer Grippe kämpft, musste zur Routine-Kontrolle antreten. "Das war eine ganz normale Kontrolle, nur die Art und Weise war etwas eigenartig. Hier wimmelt es vor Doping-Fahndern", bestätigte Maiers PR-Mann Walter Delle-Karth einen "Kurier"-Bericht. Allein bis Donnerstag hatte es im Olympischen Dorf mehr als 100 Kontrollen gegeben, dabei haben die Spiele noch gar nicht richtig begonnen.

"Damit habe ich gerechnet"
Maier wurde bei seinem Dopingtest Blut und Urin abgenommen. Die Reaktion des Flachauers zum Überraschungsbesuch: "Dass ich hier bei Olympia getestet werde, damit habe ich gerechnet. Das ist ganz normal. Aber es war ungut, weil ich noch immer gesundheitlich angeschlagen bin. Ich brauche jede Minute zur Regenerierung und bei so etwas vergeht sehr viel Zeit." (apa)