Bei einem Panzerunfall auf dem Waldviertler Truppenübungsplatz Allentsteig (Bezirk Zwettl) ist ein Soldat ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Der Schützenpanzer des Typs "Saurer" stürzte bei einer Ausbildungsfahrt ohne Munition in ein Loch. Laut dem Verteidigungsministerium wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt, um den genauen Hergang aufzuklären.
Der Fahrer, ein 21-jähriger Wachtmeister des Bundesheeres aus Niederösterreich, wurde getötet. Ein 27-jähriger Wachtmeister aus Niederösterreich wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Über den Grad seiner Verletzungen lagen zunächst keine Angaben vor, sagte Oberst Michael Bauer, Sprecher des Ministeriums.
Vier Grundwehrdiener blieben unverletzt. Sie wurden in der Folge psychologisch betreut. An Rettungskräften waren neben dem Hubschrauber Rettungs- und Krankenwagen des Roten Kreuzes eingesetzt.
Darabos: Unfälle leider niemals ganz auszuschließen
Das Bundesheer bedauerte den schweren Unfall, Verteidigungsminister Norbert Darabos zeigte sich in einer Aussendung tief betroffen und sicherte den Angehörigen der beiden Opfer Unterstützung und Beistand zu. Derart tragische Zwischenfälle seien trotz aller Bemühungen um die Sicherheit leider niemals vollkommen auszuschließen. Man werde den Unfallhergang genau untersuchen und lückenlos aufklären.