Admira - Red Bull Salzburg von

Respekt, aber keine Angst

In der Südstadt glaubt man an die eigene Chance - Bullen heiß auf Wiedergutmachung

Admira - Red Bull Salzburg - Respekt, aber keine Angst © Bild: GEPA pictures

Red Bull Salzburg hat nach der Heimniederlage gegen Rapid einiges gutzumachen. Daher wollen sich die Schützlinge von Trainer Roger Schmidt am Samstag (18.30 Uhr, LIVE im NEWS.AT-Ticker) in der Trenkwalder-Arena von einer ganz anderen Seite präsentieren, als vor einer Woche. "Wir müssen auf die schlechte Leistung sofort reagieren", ist sich Salzburg-Abwehrspieler Franz Schiemer bewusst. In der Südstadt hat man zwar Respekt, aber keine Angst vor dem Meister.

"Wir haben einige Basiselemente vermissen lassen, sei es die taktische Disziplin oder die Bereitschaft, geschlossen aufzutreten. Aber ich glaube nach wie vor an die Mentalität der Mannschaft", sagte Schmidt. Der Deutsche musste unter der Woche vor allem Jonathan Soriano aufrichten, der gegen Rapid einen Elfmeter kläglich über das Tor geschossen hatte. "Er ist ein sehr selbstkritischer Spieler und war fassungslos über die Situation. Ich bin aber überzeugt, dass ihn das nicht aus der Bahn wirft und er genauso gut auftritt wie bisher", meinte Salzburgs Coach. Da David Mendes, Valon Berisha und Martin Hinteregger seit Mittwoch wieder im Mannschaftstraining dabei sind, und nur mehr die Langzeitverletzten Alan und Dusan Svento fehlen, hat Schmidt die Qual der Wahl.

Die Bullen sind heiß
Die Admira schätzte Salzburgs Trainer als gefährlichen Gegner ein. "Es ist eine Mannschaft, die einiges zu bieten hat, sehr geschlossen auftritt und kompakt ist", fasste Schmidt zusammen. Aufpassen müsse man vor allem auf die "schnellen, dynamischen" Spieler im vorderen Bereich. Die Salzburger sind jedenfalls heiß darauf, die Scharte der Vorwoche auszumerzen. "Ich bin überzeugt davon, dass wir gegen die Admira ganz anders auftreten werden. Wir haben eine super Möglichkeit, es auszubessern und das werden wir auch tun", sprach Schiemer Klartext.

Kühbauer nicht erfreut über Rapid-Sieg
Für die Admiraner ist es die zweite schwierige Partie in Folge. Nach dem unglücklichen 0:1 bei der Austria gilt es eine weitere Niederlage zu vermeiden. "Salzburg ist leichter Favorit. Wir haben Respekt, aber keine Angst", betonte Coach Dietmar Kühbauer. "Ich freue mich auf das Spiel. Wir wollen ein gutes Spiel abliefern und werden alles daran setzen, zu gewinnen." Dass die Salzburger gegen Rapid zum ersten Mal nach 17 Partien wieder einmal eine Niederlage kassierten, war absolut nicht nach dem Geschmack des 41-Jährigen. "Das war nicht das Beste für uns, weil zweimal können sie so nicht auftreten. Ich rechne mit einem sehr motivierten Gegner, sie werden engagiert zu Werke gehen", sagte Kühbauer.

Schwachstelle Chancenauswertung
Seine Truppe muss vor allem die Chancenauswertung verbessern, gegen die Austria fanden 22 Torschüsse nicht den Weg ins Gehäuse. "Es wäre gut, wenn die Chancen besser verwertet werden. Wichtig wird auch sein, dass wir unser Spiel durchziehen und den Gegner früh stören", nannte der Admira-Trainer das Erfolgsrezept. Zur Verfügung steht ihm der selbe Kader wie gegen die Austria, Ouedraogo und Toth sind noch nicht fit, Auer und Emin Sulimani haben weiterhin Trainingsrückstand.

FC Admira Wacker Mödling - Red Bull Salzburg
(Maria Enzersdorf, Trenkwalder-Arena, 18.30 Uhr, SR Harkam)

Admira: Tischler - Plassnegger, Windbichler, Drescher, T. Weber - Sabitzer, Schachner, Mevoungou, Jezek - Schwab, Hosiner
Ersatz: Leitner - P. Pöllhuber, Palla, Schrott, Seebacher, Thürauer, R. Schicker, B. Sulimani, Schick
Es fehlen: Ouedraogo, Toth (beide verletzt), Auer, E. Sulimani
(beide Trainingsrückstand)

Salzburg: Walke - Schwegler, Schiemer, Sekagya, Ulmer - Leitgeb, Mendes - Teigl, Hierländer, Jantscher - Soriano
Ersatz: Gustafsson - Klein, Dibon, Hinteregger, Douglas, Nielsen, Ilsanker, Zarate, Maierhofer, Cristiano, Berisha, Lindgren
Es fehlen: Svento, Alan (verletzt bzw. rekonvaleszent)

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