Abschied in verdienten Ruhestand: 116.059 Neuzuerkennungen von Pensionen 2005

Höchster Stand an Neo-Pensionisten seit Jahr 2000 Letztes Jahr gingen mehr Frauen als Männer in Rente

Abschied in verdienten Ruhestand: 116.059 Neuzuerkennungen von Pensionen 2005

Die Zahl der 2005 neuzuerkannten Pensionen hat mit 116.059 den höchsten Stand seit dem Jahr 2000 erreicht. Wie aus jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervorgeht, waren 2000 noch 120.791 Neupensionen zuerkannt worden. Auch die Zahl der Pensionsanträge hatte im Vorjahr mit 161.817 den höchsten Wert seit 2000 erklommen. Vor sechs Jahren waren es 178.302 Anträge gewesen.

Die Anerkennungsquote lag 2005 damit bei 71,7 Prozent. Dies ist der zweithöchste Wert seit 1995. Allein 2004 waren es mit 72,8 Prozent der zuerkannten Anträge etwas mehr gewesen. Die teils schwankenden Werte sind laut Hauptverband auch auf geburtenstarke oder geburtenschwache Jahrgänge zurückzuführen. Der Abfall der Zuerkennungen von 120.791 im Jahr 2000 auf 98.835 im darauf folgenden Jahr ist auch in der damaligen Pensionsreform mit der Anhebung des Frühpensionsantrittsalters begründet.

Von den 161.817 Anträgen 2005 entfielen 76.787 auf Männer und 85.030 auf Frauen. Die Anträge gliedern sich außerdem in 57.872 auf Alterspension (27.007 Männer und 30.865 Frauen) sowie 67.670 auf Invaliditätspension (40.691 Männer und 26.979 Frauen). Der Rest entfällt auf Hinterbliebenenpensionen.

Bei den Zuerkennungen teilten sich die 116.059 auf 52.093 Männer und 63.966 Frauen auf. Insgesamt gab es davon 50.793 zuerkannte Alterspensionen (23.351 Männer und 27.42 Frauen) sowie 31.224 Invaliditätspensionen (20.435 Männer und 10.789 Frauen). Auch hier entfällt der Rest auf Hinterbliebenenpensionen. (apa)