Abschied aus Europa: hotVolleys im Champions League-Achtelfinale out

Wiener verlieren auch Rückspiel gegen Saloniki

Die Aon hotVolleys haben am Donnerstagabend auch das Rückspiel im Achtelfinale der Volleyball-Champions-League gegen Iraklis Saloniki verloren. Die Griechen siegten im Wiener Budocenter 3:1, nachdem sie in der Vorwoche das Hinspiel 3:0 für sich entschieden hatten.

Saloniki steht damit im Viertelfinale. Die hotVolleys haben nun die Chance, sich über den Final-Einzug in der Aon VolleyLeague einen Platz in der Champions League der nächsten Saison zu sichern.

Die hotVolleys sind damit ebenso in der ersten K.O.-Runde gescheitert wie im Vorjahr, als gegen den diesmaligen Final-Four-Veranstalter Sisley Treviso das Aus kam. Etwas mehr als eineinhalb Sätze durften die Gastgeber diesmal sogar mit einer Sensation liebäugeln, nachdem der erste Satz 25:20 gewonnen worden war. "Solange der Aufstieg noch möglich war, haben sie sehr gut gespielt", erklärte Manager Peter Kleinmann. "Danach war es ein Freundschaftsspiel."

Kleinmann sah aber vor 1.600 Zuschauern gegenüber der schwachen Leistung im Hinspiel einen deutlichen Aufwärtstrend, besonders auch bei Top-Angreifer Darko Antunovic. "Er hat wieder gefightet und 63 Prozent im Angriff gebracht. Sanko ist sogar auf 68 Prozent gekommen, das war schon gut. Schade nur darum, dass das Hinspiel so daneben gegangen ist." Ein Kompliment machte der 58-Jährige Trainer Martin Kop: "Er hat die Mannschaft wieder nach oben gebracht."

Der Coach war trotz des 1:3 (20,-27,-21,-24) mit seiner Truppe zufrieden: "Ich bin wirklich stolz, denn die Spieler haben für jeden Punkt gekämpft. Saloniki ist eine Top-Mannschaft, die haben ja zwei Sätze lang mit ihrer Grund-Sechs gespielt", meinte Kop zum Champions-League-Finalisten der vergangenen Saison. Vor dem Spiel war übrigens der australische hotVolley Steven Keir vom Europäischen Verband (CEV) als bester Aufschläger der Gruppenphase ausgezeichnet worden.

Die hotVolleys fahren am Freitag zu einem einwöchigen Trainingslager nach Obertraun, um sich auf das für 5./6. März im Budocenter angesetzte Final Four der Mitteleuropa-Liga (MEVZA) vorzubereiten.

(apa)