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Stars für die Homo-Ehe

Pitt, Clooney und Co. setzten sich in Theater für gleichgeschlechtliche Ehe ein

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    Stars für die Homo-Ehe

    Eigentlich würden auch sie ein nettes Paar abgeben, doch nein: George Clooney und Brad Pitt spielen nur gemeinsam Theater und setzen sich damit für die Homo-Ehe ein.

Ob er mit der eben wieder aufgekommen Diskussion über seine eigene Sexualität nur Aufmerksamkeit schaffen wollte, bleibt ungeklärt. Den Zweck hätte es allemal erfüllt. Die Rede ist von George Clooney. Der Superstar stand am Samstagabend mit anderen Stars wie Brad Pitt, Martin Sheen und Kevin Bacon auf der Bühne, wo sich die Hollywood-Riege für die Homo-Ehe einsetzte.

George Clooney, Brad Pitt, Martin Sheen und Kevin Bacon wurden bei dem Theaterstück "8" von Hollywood-Kollegen wie John C. Reilly, Christine Lahti, Jamie Lee Curtis und Jane Lynch unterstützt. Die Aufführung im ausverkauften Wilshire Ebell Theatre thematisierte das gerichtliche Tauziehen um die Homosexuellen-Ehe in Kalifornien, die nach einem Referendum im Jahr 2008 verboten wurde. Das Stück wurde auch im Internet übertragen.

Pitt als Richter
"Dieser Fall geht um Ehe und Gleichberechtigung. Darum, dass Zehntausenden in diesem Staat das fundamentale Recht zu heiraten entzogen wird und sie in eine spezielle zweitrangige Kategorie abgeschoben werden, in der ihre Beziehung keine Gültigkeit hat", erklärte Sheen als Theodore B. Olsen auf einer dunkel gehaltenen Bühne. Die Stars saßen in zwei Reihen in einem imaginären Gerichtssaal, über ihnen thronte Pitt als Richter Vaughn R. Walker.

"Glee"-Star im Umerziehungscamp
Mit tiefsitzender Brille, Pferdeschwanz und schimmerndem Anzug leitete Pitt die Verhandlung mit ernstem Gesicht, aber gut gesetzten Pointen. Clooney gab den Anwalt David Boies, der sich für die gleichgeschlechtlichen Paare stark macht und lieferte gemeinsam mit dem "Glee"-Darsteller Chris Colfer die berührendsten Momente von "8". Colfer spielte einen Teenager und berichtete von seinen Erfahrungen in einem Umerziehungscamp und den Reaktionen seiner Eltern auf die Enthüllung, dass er schwul ist.

Lesben-Paar Curtis und Lahti
Curtis und Lahti erzählten in der Rolle eines lesbischen Pärchens mit zwei Söhnen von den alltäglichen Schwierigkeiten, vor denen sie als Unverheiratete stünden. "Jeden Tag muss ich mit Worten jonglieren", sagte Lahti. "Ich sollte mich nicht dafür schämen müssen", erklärte Matthew Morrison ("Glee") zum Schluss des Stückes. Am Ende gab es Ovationen und minutenlangen Applaus.

Regie führte Rob Reiner ("Harry und Sally", "Das Beste kommt zum Schluss"), das Drama stammt von Oscar-Preisträger Dustin Lance Black ("Milk"). Clooney ("The Descendants - Familie und andere Angelegenheiten") und Pitt ("Die Kunst zu gewinnen - Moneyball"), die dieses Jahr beide für einen Hauptdarsteller-Oscar nominiert waren, setzen sich schon lange für die Rechte von Schwulen und Lesben ein.

Bühne