38 Tote bei Kämpfen zwischen Nomaden in Kenia: Streit um Rinderherde als Auslöser

Afrikanisches Land derzeit von einer Dürre geplagt

Bei Kämpfen zwischen kenianischen und äthiopischen Nomaden um Rinderherden sind im Dürre geplagten Norden Kenias 38 Menschen getötet worden, wie Regierungsmitarbeiter und Hilfsarbeiter am Donnerstag berichteten. Demnach drangen Dongiro- Krieger auf kenianisches Territorium vor und attackierten Nomaden in Bezirk Turkana, um deren Tiere zu stehlen.

Bei den Kämpfen seien 30 Angreifer und acht Kenianer ums Leben gekommen, hieß es. Bei den kenianischen Opfern handle es sich um Frauen und Kinder. Zu den Kämpfen kam es im Dorf Lokamarinyang.

Wegen einer Dürre in dem Grenzgebiet fehlt es 11,5 Millionen Menschen an ausreichend Wasser und Essen. Die Notlage hat die Spannungen zwischen den Stämmen verschärft, Kämpfe um Herden sind häufiger geworden.
(apa)