3-Jähriger schwer verletzt ins Wiener AKH eingeliefert: Verdacht auf Misshandlung

Bub erlitt Schädelhirntrauma und Hirnblutungen Kind musste in künstlichen Tiefschlaf versetzt werden

Ein dreijähriger Bub liegt seit drei Tagen mit schwersten Kopfverletzungen im Wiener AKH im künstlichen Tiefschlaf. Das Kind wurde am Samstag mit einem Schädelhirntrauma dritten Grades, Hirnblutungen und zahlreichen Hämatomen am Körper eingeliefert.

Da Fremdverschulden zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde Anzeige gegen eine 22-jährige Frau erstattet, die auf das Kind aufpassen sollte, teilte die Polizei am Dienstag mit. Bei der 22- Jährigen handelt es sich um die arbeitslose Lebensgefährtin des Onkels, die nach eigenen Angaben schon früher auf den Bub aufgepasst hat.

Am Samstag habe sie das Kind geduscht. Als sie es anschließend abtrocknen wollte, habe es sich dermaßen gewehrt, dass es ihr aus den Händen glitt und mit dem Kopf in die Duschtasse gefallen sei. Ob diese Angaben stimmen oder eine schwere Kindesmisshandlung vorliegt, soll nun ein medizinisches Gutachten klären.

(apa)