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22 Bergleute in China
nach Unglück eingeschlossen

Kohlengrube an Grenze zu Russland betroffen

In Nordosten Chinas sind 22 Bergleute nach einem nicht näher beschriebenen Unglück unter Tage eingeschlossen. Nach Berichten der Staatsmedien hatte sich das Unglück bereits am Dienstagabend in der Kohlengrube in der Nähe der Stadt Qitaihe an der Grenze zu Russland ereignet. Die Bemühungen zur Rettung der Bergleute dauerten Mittwochfrüh an.

Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Kumpel ums Leben - im Verhältnis deutlich mehr als in anderen Teilen der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen und mangelnde Aufsicht durch Günstlingswirtschaft gelten häufig als Ursachen. Erst Anfang November waren bei einer Gasexplosion in einer Kohlegrube nahe der südwestchinesischen Stadt Chongqing 33 Bergleute gestorben.

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