2. Deutsche Bundesliga von

8 Österreicher am Start

Dazu dirigiert mit Ralph Hasenhüttl auch noch ein heimischer Trainer an der Seitenlinie

2. Deutsche Bundesliga - 8 Österreicher am Start © Bild: GEPA/Roittner

Heute startet die zweite Deutsche Bundesliga mit kräftiger österreichischer Beteiligung. Acht Kicker und ein Trainer mischen mit, wenn die Bundesliga-Absteiger Köln, Hertha und Kaiserslautern um den Aufstieg ins deutsche Oberhaus kämpfen. Darin waren sich die Trainer der 18 Clubs, darunter der Österreicher Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen) sowie Ex-Sturm-Graz-Trainer Franco Foda (Kaiserslautern) einig. "Wir wollen wieder aufsteigen. Besonders die Mitabsteiger gehören zu den Favoriten", brachte Hertha-Coach Jos Luhukay die Ausgangslage auf den Punkt.

Insgesamt acht Österreicher versuchen ihr Glück in Liga zwei. Daniel Beichler darf sich bei seinem zweiten Anlauf bei der Berliner Hertha Hoffnungen auf einen Stammplatz machen, Marco Djuricin wurde dagegen kurz vor dem Saisonstart ins Amateurteam degradiert. Beim 1. FC Köln haben Kevin Wimmer und Daniel Royer in der Vorbereitung einen guten Eindruck hinterlassen, es ist daher sehr wahrscheinlich, dass das Duo bereits am Sonntag im Auswärtsduell mit Eintracht Braunschweig erste Einsatzminuten bekommt.

Außenseiterchancen im Kampf um den Aufstieg darf sich neben 1860 München und dem FC St. Pauli auch Ingolstadt mit Stammgoalie Ramazan Özcan, Ümit Korkmaz und Christoph Knasmüllner machen. Özcan und der aus Frankfurt gekommene Korkmaz dürften am Freitag im Heimspiel gegen Energie Cottbus von Beginn an zum Einsatz kommen.

Gercaliu versucht Neustart
Die restlichen ÖFB-Legionäre werden sich wohl in anderen Tabellenregionen bewegen. Ex-ÖFB-Teamspieler Ronald Gercaliu versucht einen Neustart bei Erzgebirge Aue, wo er sich gut eingelebt hat. Weitaus schlechter schaut es für Goalie Michael Langer beim SV Sandhausen aus, muss er sich doch wohl erneut mit der Rolle als Ersatzgoalie zufriedengeben.

Coach Hasenhüttl, der die Hertha, 1860 München und Kaiserslautern am Ende auf den Aufstiegsrängen sieht, führte Aalen in die zweite Liga, dort gilt es jetzt einmal die Klasse zu halten. Der Aufsteiger muss seit drei Wochen aber ohne seinen Trainer auskommen, der Steirer ist am Hantavirus erkrankt. Trotzdem wird er Trainer bleiben. "Mir geht es sehr gut, die Ärzte haben grünes Licht gegeben", sagte Hasenhüttl und fügte hinzu, dass "das die drei schlimmsten Wochen in meinem Leben waren".

Bleibt Hasenhüttl?
Nach der Beobachtung eines Testspiels hatte Hasenhüttl zuletzt einen gesundheitlichen Rückschlag erlitten. "Wir wollen eine Lösung finden, die für alle Beteiligten das Beste ist. Die Mannschaft braucht einen Cheftrainer. Der VfR darf nicht abhängig sein von einer Person", stellte Sportdirektor Markus Schupp, Ex-Profi bei Sturm Graz, gegenüber dem "kicker" klar. Klaus Augenthaler wird bereits als Kandidat auf den Trainerposten gehandelt. Die erste Bewährungsprobe für Aalen gibt es am Sonntag auswärts gegen den MSV Duisburg.

Kommentare

Weltfußball