Ö3 Wecker von

Fiktive First Ladys

Auch heimischen Politikergattinnen halten beeindruckende Reden

HC Strache und Andrea Aigner © Bild: News Zach - Kiesling Roman Auftrag

Michelle Obama hat eine sehr beeindruckende Rede beim Parteitag der Demokraten gehalten. In einer berührenden Rede betonte sie nicht nur die Liebe zu ihrem Mann, sondern konnte auch die Person des Präsidenten den amerikanischen Wählern näher bringen. Weniger beeindruckend, aber nicht ganz unlustig, sind die Lobreden der First Ladys österreichischer Politiker, die der Ö3-Wecker erfunden hat.

Ö3 hat mit Stimmenimitatoren fiktive Reden der First Ladys österreichischer Politiker an ihre „Göttergatten“ aufgenommen. In diesen Reden machen sie sich über Schwächen ihrer „Männer“ lustig und ziehen die Spitzenpolitiker durch den Kakao.

Margit Spindelegger betonte in ihrer Rede, dass es wahrscheinlich schwer sei, über jemanden zu reden, den die meisten Personen gar nicht wirklich kennen. Kennengelernt hätten sie sich bei einem Sommergespräch, bei dem sie sich sofort in seine „Nase verknollte“. Beeindruckt hätte sie, dass ihr Mann mit seinem Auto in einer Tempo-30-Zone einmal kurze Zeit sogar 32 km/h gefahren sei. Er sei eben immer schon immer ein echter Draufgänger gewesen. Außerdem sei ihr Mann sehr großzügig: „Er hat noch nie jemanden eingeladen und muss immer für alle anderen draufzahlen.“

Nicht über Inserat kennengelernt

Martina Faymann räumte hingegen gleich mit einem bösen Gerücht auf. Sie und ihr Mann hätten sich nicht über ein Inserat kennengelernt. Ihr Mann hätte sie in ihrem Heimatbezirk Favoriten kennengelernt und sie mit dem Spruch „Meine Favoritin aus Favoriten“ beeindruckt. Den Daurgrinser hätte er seither auch nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Am Abend trinke man gerne eine Flasche Wein miteinander „damit wenigstens ein starker Roter am Tisch sitzt.“

Andrea Eigner, die Lebensgefährtin von HC Strache, betonte hingegen, dass das Leben mit ihrem Freund nicht grau sei, sondern bunt wie ein Paintball-Spiel. Demnächst wird man sich ein Reihenhaus kaufen und falls es ihnen nicht mehr gefällt, würden sie einfach wieder ausziehen, wie die Kärntner Freunde. Allerdings hätte Heinz-Christian auch seine Macken: „Wenn wir am Abend auf der Couch kuscheln, dann darf ich mich nicht an seine rechte Schulter lehnen, denn rechts von ihm ist kein Platz.“ Ihren Mann liebe sie heute mehr als noch vor vier Jahren, aber vielleicht liege das auch nur daran, dass Generalsekretär Herbert Kickl ihr das aufgeschrieben habe.

Der Ö3-Wecker zum Nachhören

Kommentare

Andrea Eigner nützt ihre Beziehung für die neue Boutique, und ....

H.C.Strache nützt seine Beziehung zur Vorspiegelung bürgerlichen Familiensinns. Eine Hand wäscht die Andere.

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